Einreichung zum Leader Projekt

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https://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020_de
www.bmlfuw.gv.at/land/laendl_entwicklung.html
www.land-oberoesterreich.gv.at


Ein Zufall ergibt den anderen. So auch die Einreichung zum Leader Projekt der Region Urfahr West. Durch Gespräche mit Herrn Mag. Andreas Fazeni (Bürgermeister der Gemeinde Gramastetten) und Mag. Sigrid Gillmayr (u.we Geschäftsführerin) wurden wir auf die Möglichkeit hingewiesen, unser Projekt vorzustellen. LEADER ist ein Förderprogramm der EU zur Stärkung des ländlichen Raums, der regionalen Wirtschaft und der Aufwertung der Lebensqualität in der Region.

Am 3. Juni 2016 wurde anhand eine ausgearbeiteten Konzeptes und viele Bildern zur bessern Visualisierung die Idee der Erhaltung der Burgruine Lichtenhag einem Komitee der Region Urfahr West vorgestellt. Bereits wenige Stunden später erhielten wir die positive Zusage. Ob und in welchem Ausmaß das Projekt realisiert wird liegt nun noch an der Freigabe des Bundesdenkmalamtes, da die Burgruine unter Denkmalschutz steht.

Hier die Details der Einreichung:

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Projektbeschreibung

Um den Verfall der Burg Lichtenhag zu stoppen, schlossen sich die heutigen Besitzer der Burgruine mit Kulturinteressierten, Nachbarn und Freunde zusammen und gründeten kurz entschlossen im Juli 2014 den Verein zur Erhaltung der Burgruine Lichtenhag. Die Tätigkeit des Vereins ist nicht auf Gewinn gerichtet, sondern auf die Erhaltung des kulturellen Erbes im Gemeindegebiet von Gramastetten.

Alle Vereinsmitglieder sind sich einig: Historisch ererbte Kulturschätze brauchen Bürger, die sich für sie einsetzen, sie pflegen, die ihnen ein Überdauern ermöglichen. Wir verstehen Kunst und Kultur als perspektivenerweiternd und identitätsstiftend. Die Vielfalt von Kunst und Kultur sind Grundlage und wesentliche Voraussetzung für unsere Gesellschaft. Wir möchten einen Beitrag leisten, um das kulturelle Angebot in der Region UWE zu sichern und weiter auszubauen.

Projektziel

Seit der Gründung des Vereins steht folgender Leitsatz immer im Vordergrund,
welcher auch unser Projekt kurz und treffend beschreibt:

Wir wollen die Konservierung der Burgruine um den Verfall zu stoppen
und Gefahrenstellen abzusichern mit der Zielsetzung, die Burgruine
langfristig für kulturelle Veranstaltungen zu Öffnen
.

Unser Ziel ist, dass die Burgruine mit ihrem unverwechselbarem Flair zu einer beliebten und interessanten Veranstaltungsstätte für Events verschiedenster Art wird. Die alten Gemäuer sind eine hervorragende Kulisse für liturgische Feiern und Veranstaltungen, die für die Burgbesucher zum Erlebnis werden sollen.

Durch diese Veranstaltungen wollen wir Menschen unterschiedlicher Generationen, Bevölkerungsgruppen und Kulturkreisen zusammen bringen und dadurch die Gemeinschaft und Integration stärken.

Beispiele unserer geplanten kulturellen Freiluftveranstaltungen sind:

  • Geschichtliche Aufarbeitung für Schulen
  • Ferienprogramm für Kinder
  • Liturgische Feiern, Maiandacht
  • Ausstellungen
  • Theaterausführungen
  • Gesellschaftliche Treffen
  • Mittelalterliche Märkte
  • Weihnachts- und Christkindlmärkte
  • Diskussionsabende
  • Klassische Konzerte
  • Internationale Nachtwächtertreffen
  • Konzerte von Musikvereinen der Region UWE
  • Geführte Wanderungen / Führungen 

Weiter geplant sind:

  • Kooperationen mit den Firmen aus der Gemeinde und Umgebung, der Pfarre
    und dem Kulturverein von Gramastetten sowie auch mit anderen Burgvereinen
  • 2019 findet die Ruder-WM in Ottensheim statt – wir wollen gemeinsam mit
    dem Kulturverein als kulturelles Rahmenprogramm Führungen anbieten
  • Im Herbst 2016 findet ein internationales Nachtwächtertreffen in Gramastetten
    statt – Ein Besuch der Ruine Lichtenhag ist hier bereits geplant

Die Burgruine wird zu einem interessantem, kulturellen Punkt in der Region
UWE und erhöht damit den positiven Bekanntheitsgrad der Region!

Projektverlauf

Ausgangssituation
Die kleine Burg Lichtenhag mit einem Flächenausmaß von 1100 m2 wurde schon seit mehreren hunderten von Jahren (Mitte 17. Jahrhunderts) zur Ruine erklärt und dem Verfall preisgegeben. Leider wurden bis heute so gut als keine Sanierungsmaßnahmen oder Konservierungsarbeiten durchgeführt. Seit dieser Zeit geht jeden Winter der Verfall stetig weiter. Die Bäume im Hof und auf den Mauern wuchern. Wind, Wetter, Eis und Frost konnten ihr Zerstörungswerk ungehindert fortführen.

Maßnahmen zur Zielerreichung
Dringenden Sanierungsarbeiten am Bergfried und im Bereich des Palas müssen durchgeführt werden. Weiters sind alle Mauerkronen zu befestigen sowie Mauerspalten und Risse zu schließen. Ein Erker im Bereich der ehemaligen Burgkapelle ist vom Einsturz zu schützen. Anschließend wird der Burghof für Kulturzwecke mit Tribüne und Bühne ausgebaut.

Die notwenigen sanitären Anlagen bei Veranstaltungen wurden außerhalb der Ruine geschaffen und werden im Zuge eines privaten Umbaus vom Wohnhaus der Besitzer erneuert.

Die Bewirtung der Gäste wird im südlichen Teils des ehemaligen Palas geschaffen. Derzeit ist an dieser Stelle bereits ein überdachter Raum, welcher während der Projektarbeiten als „Bauhütte“ genutzt wird.

Im Bereich des Untergeschosses vom ehemaligen Wohngebäude (Palas) befindet sich noch ein
gut erhaltener Keller. Dieser sollte später als zusätzliche Ausschank mit Vinothek und/oder auch als Ausstellungsraum/Galerie genutzt werden.

Die Renovierungsarbeiten werden soweit als möglich mit der Kraft von Vereinsmitgliedern unter Aufsicht professioneller Fachfirmen sowie von Professionisten durchgeführt werden.

Ideen

Im Burghof sollte am ehemaligen Platz der Burgkapelle eine fix überdachte Bühne aus Holz aufgebaut werden. Auf dieser können die Künstler ihre Vorstellungen abhalten. Am hinteren Teil sollte ein kleiner Stau- und Technikraum erschaffen werden.

Im Burghof sollte am ehemaligen Platz der Burgkapelle eine fix überdachte Bühne aus Holz aufgebaut werden. Auf dieser können die Künstler ihre Vorstellungen abhalten. Am hinteren Teil sollte ein kleiner Stau- und Technikraum erschaffen werden.

Für die Zuschauer sollten wie in einer Arena Steinstufen auf der Böschung in Richtung Wehrturm angelegt werden. Entweder werden Sitzpolster kostenlos zur Verfügung gestellt oder die Sitzflächen der Steinstufen werden mit Holzlatten belegt. Für unerwartetem Schlechtwetter wird ein Regenschutz geplant, der kurzfristig Auf- und Abgebaut werden kann.

Für die Zuschauer sollten wie in einer Arena Steinstufen auf der Böschung in Richtung Wehrturm angelegt werden. Entweder werden Sitzpolster kostenlos zur Verfügung gestellt oder die Sitzflächen der Steinstufen werden mit Holzlatten belegt. Für unerwartetem Schlechtwetter wird ein Regenschutz geplant, der kurzfristig Auf- und Abgebaut werden kann.

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Vor der Ruine am Parkplatz der Eigentümer wird ein Felsabtrag durchgeführt. Diese Fläche wird während der Projektarbeiten für Fahrzeuge und Materiallagerung zur Verfügung gestellt. Nach Abschluss der Arbeiten wird dieser Platz bei Veranstaltungen mit eingebunden werden. Zum Beispiel als Standfläche für Aussteller oder als Streichelzoo für Kindern.

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Schlusswort

Österreichs Natur- und Kulturschätze müssen für die Zukunft geschützt und bewahrt werden. Kultur fordert und fördert die Bereitschaft und Kompetenz zur persönlichen Veränderung und Weiterentwicklung jedes einzelnen Menschen. Kulturausgaben sind deshalb auch nachhaltige Investitionen für die Gesellschaft.

Mit unserem geplanten Projekt werden wir die Position der gesamten Region Urfahr West im
Tourismusland OÖ weiterentwickeln und können damit einen deutlichen Mehrwert schaffen.

> Weitere Infos zu Leader

 

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